Verbandelt

Clemens Meyer im Interview mit dem Tagespiegel: »Ich korrespondiere mit manchen Schriftstellern. Beim Schreiben führe ich Zwiegespräche mit denen: früher mit Hemingway, heute mehr mit Hilbig, Johnson, Fichte etc. […] Ich spreche mit denen, am Schreibtisch. Ich lese die Bücher und finde Spuren meiner selbst darin, als wenn ich Teil eines Bandes wäre, das Schriftsteller über Jahrhunderte miteinander verbindet. Auch bei Kleist und Büchner habe ich Dinge gefunden, das ist kurios, Spuren, die zu mir führen, als wäre man mit denen verwandt, verbandelt. Das sind vor allem auch Auseinandersetzungen im stilistischen Sinn.« http://www.tagesspiegel.de/kultur/meyerc/8891894.html

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