Versengend

László F. Földényi auf der Webseite des Goethe-Instituts in Budapest:
»[…] nie findet man ein überflüssiges Wort. Als hätte Kleist im Voraus gewusst, dass ihm nur ein kurzes Leben beschieden sein würde: er machte keine Zugeständnisse, schloss keine Kompromisse mit der Allgemeinverständlichkeit. Er hörte ausschließlich auf das, was ihn im Innersten bewegte. Deshalb lodert die Leidenschaft auch in seinen kältesten, berechnendsten Sätzen noch mit höchster Intensität. Und er lässt nie zu, dass sie erlischt. Das verleiht seinen Sätzen, aber auch den Handlungen seiner Geschichten ihr dichtes Gewebe. Alles daran ist versengend.« http://www.goethe.de/ins/hu/bud/kul/mag/lit/ukl/de10985614.htm

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