Von Frankfurt (Oder) lernen

Klaus Honold im Darmstädter Echo zum Bericht seines Kollegen Stefan Benz über eine Diskussionsveranstaltung, bei der Burghard Dedner, Leiter der Büchner-Forschungsstelle in Marburg, für die Einrichtung eines Hauses für Georg Büchner in Darmstadt plädierte (»In Frankfurt/Oder habe der Neubau des im Oktober 2013 eröffneten Kleist-Museums übrigens 5,4 Millionen Euro gekostet. So ein Haus entfalte aber auch ›Magnetwirkung‹, sagt Dedner.«):
»Aber wir bekennen hier, wir waren nicht in der Georg-Büchner-Ausstellung. Neun Jahre Georg-Büchner-Schule müssen reichen. Außerdem ist das Leben zu kurz, um schlechte Architektur zu betreten. Trotzdem hat es uns gefreut zu lesen, was unser Kollege Benz bei den Marburger Georg-Büchner-Freunden erlebt hat. Die ja nun unbedingt ein Georg-Büchner-Museum wollen, jedoch nicht in Marburg, sondern in Darmstadt. Diese Nordlichter! Und das mit der Begründung, dass Frankfurt ja auch ein Heinrich-von-Kleist-Museum habe. Allerdings gibt es halt auch sonst nichts in Frankfurt, oder? Zudem hat sich Kleist um die Feinde Brandenburgs gekümmert und am Wannsee erschossen. Am kleinen.« http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Wieso-Buechner;art1231,4750360

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