War’s dem Bär zu schwer?

Beim Festival für Neue Musik Salzburg Biennale hatte Nicht ich – Über das Marionettentheater von Kleist, eine Produktion der Komponistin Isabel Mundry und des Choreographen Jörg Weinöhl, seine österreichische Erstaufführung.
Über das szenische Konzert für Instrumental- und Vokalensemble, Tänzer und Sopran schreibt Heidemarie Klabacher auf DrehPunktKultur: »Im ersten Teil des dreiteiligen ›Szenischen Konzerts, basierend auf dem Essay von Heinrich von Kleist‹, ist Kleist auch tatsächlich kurz vorgekommen: Der Anfang des Textes wurde von Band zugespielt. Dann hat es noch einige mit Bedeutung schwer befrachtete Sätze über Möwen und sogar einige Schnipsel Roland Barthes gegeben. Dazu hat ein Solotänzer zur Musik von Isabel Mundry getanzt. Ein Rausch für den Intellekt mehr als für die Sinne. Fürwahr. […] Nach knapp einer Stunde war’s auch schon aus. Wer ›Über das Marionettentheater‹ vorher nicht gekannt hat, hat zumindest die ersten Sätze vorgesprochen bekommen. […] Das Fechtduell mit dem Bären ist leider nicht vorgekommen. Wäre wahrscheinlich zu turbulent geworden.« http://www.drehpunktkultur.at/index.php/biennale/8292-nie-stirbt-eine-inselmoewe-nicht-focht-der-baer

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