»Was! Nach Ostindien!«

Über deutsche Schriftsteller und Indonesien, das Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, schreibt Armin Wertz ausführlich auf Journal21.ch, u.a.:
»Gemäß eines Vertrags, den er mit der Vereenigde Ooste-Indische Compagnie abgeschlossen hatte, stellte Herzog Carl Eugen von Württemberg 1787 das ›Regiment Württemberg‹ zum Dienst in den holländischen Kolonien am Kap der guten Hoffnung und in Hinterindien auf. Am 26. Februar und 2. September desselben Jahres marschierten die beiden Bataillone aus Ludwigsburg ab. […] Unter diesen Offizieren befand sich auch Karl von Wolzogen, einer der vier Söhne der Gönnerin Friedrich Schillers, Henriette von Wolzogen, die den fahnenflüchtigen Regimentsmedicus der Herzoglich Württembergischen Armee und Dichter nach seiner Flucht aus Stuttgart vor der Auslieferung bewahrte. […] Auch der ehemalige Soldat, Zeitgenosse und Kollege Schillers, Heinrich von Kleist, der über die politischen Zustände nicht nur in Europa sondern – wie seine Erzählungen ›Das Erdbeben in Chili‹ oder ›Die Verlobung von Santo Domingo‹ zeigen – auch in Übersee wohl informiert war, wusste natürlich um das Schicksal der Kameraden des ›Regiments Württemberg‹. In der Komödie ›Der zerbrochene Krug‹ spielt Kleist auf diesen Vorgang an.« https://www.journal21.ch/nach-ostindien-bist-du-von-sinnen

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