Welttag des Buches

Ein zweitägiges Symposium mit dem Titel Richtige Literatur im Falschen? Schriftsteller, Kapitalismus, Kritik fand am vergangenen Wochenende im Berliner ›Literaturforum im Brecht-Haus‹ statt; Tobias Lehmkuhl weiß in der Süddeutschen Zeitung mitzuteilen: »aus dem Publikum kam der Hinweis auf einen Artikel im Guardian [vom 7. März 2015], der behauptete, James Joyce würde heute für Google arbeiten. Man könnte damit fortfahren zu sagen, Heinrich von Kleist würde heute für ›House of Cards‹ schreiben oder Tucholsky Drehbücher für die ›Simpsons‹.« – Beim Stichwort »fortfahren« scheint die Vermutung allerdings wahrscheinlicher, daß Kleist, dem nachgesagt wird, er würde Formel-1-Rennen geliebt haben, heute eher bei RTL anheuern und Kai Ebel verdrängen würde.

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