Wenn Krampf die Feder führt

»Auch die Mutter von Heinrich Kleist (1777 bis 1811) schätzte die Heilwirkung der Kamille sehr«, berichtet das Mindener Tageblatt in einem Durcheinander der Familien Kleist und Haza nebst Müttern, Töchtern und Söhnen, »und beklagte sich bei ihrem Sohn über die Dichter, ›welche alle Blumen, nur die Kamille nicht besängen, die doch so heilsam sei‹.
Daraufhin schrieb Heinrich Kleist: ›Das Blümchen, das, dem Tal entblüht, Dir Ruhe gibt und Stille. Wenn Krampf dir durch die Nerve glüht, das nennst du die Kamille. Du, die, wenn Krampf das Herz umstrickt, O Freundin, aus der Fülle. Der Brust mir so viel Stärkung schickt, Du bist mir die Kamille‹.« http://www.mt-online.de/lokales/minden/8576431_Kamille_Die_Lieblingspflanze_aller_Muetter.html

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