Zurückgeschreckt

Hans-Klaus Jungheinrich zum 150. Geburtstag von Richard Strauss:
»Vielfach wurde ›Elektra‹ (die erste Zusammenarbeit Strauss/Hofmannsthal) als Höhepunkt des Strauss’schen Oeuvres interpretiert, weil sich der Komponist (wenn auch gebremst durch die ›zweite Linie‹) am weitesten in Richtung Atonalität vorwagte. Strauss war durchaus geneigt, diesen Kurs fortzusetzen und das Einakter-Triptychon mit einer ›Penthesilea‹ zu vollenden, aber er schreckte vor der Konfrontation mit der Kleist-Sprache zurück. Zwanzig Jahre später schrieb der Schweizer Othmar Schoeck sozusagen im Geiste des jüngeren Strauss seine von neusachlich ausgeglühter Klangfinesse erfüllte ›Penthesilea‹.« http://www.fr-online.de/kultur/richard-strauss-150-die-ueberlebte-moderne,1472786,27396732.html

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