Zusammensterben

Aus dem vom ›Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V.‹ herausgegebenen Band Zusammenleben (Stuttgart: Klett 2006; mit einem Vorwort von Charly Körbel), Kapitel 2: »Vom Glück, geliebt zu werden«:

»1810 schrieb der deutsche Dichter Heinrich von Kleist (1777-1811) diesen Liebesbrief an seine Geliebte Henriette Vogel (1773[!]-1811):
Mein Jettchen, mein Herzchen,
Mein Liebes, mein Täubchen,

[…]
Henriette Vogel antwortete im November 1811:
Mein Heinrich, mein Süßtönender, …
mein Wonnemeer, mein Morgen- und Abendrot,

[…]
Die beiden mussten ihre Liebe verheimlichen, denn Henriette war verheiratet. Wenige Tage nach diesem Brief begingen beide gemeinsam Selbstmord. Sie wussten, dass Henriette unheilbar krank war.« http://tinyurl.com/l9otsvc

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